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Kategorie: Wetterstation
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Auf dieser Seite gebe ich euch einen Überblick der Station. Zunächst ein paar Bilder aus dem CAD Modell

Wetterstation

 

Die gesamte Station besteht aus 29 gedruckten Teilen. Als Material empfehle ich ASA, da dieses die beste UV Beständigkeit bietet. PLA oder PETG wird jedoch auch für viele Jahre halten.

 

Seitenansicht
Seitenansicht
Ansicht von unten
Ansicht von unten
Vorderansicht
Vorderansicht
Schnittansicht
Schnittansicht

An der Schnittansicht sieht man am besten die Aufteilung der Station. Links oben auf dem Turm sitzt die Wetterfahne zur Bestimmung der Windrichtung. Die Wetterfahne dreht im inneren einen Magneten. Zur Bestimmung der Windrichtung sind insgesamt acht Reed-Schalter im Kreis angeordnet. Der Magnet betätigt je nach Position 1-2 Reed Schalter. Somit ergibt sich eine Auflösung von 16 Positionen bzw. 22,5°. 

Direkt darunter am Turm befindet sich das Anemometer zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit. Ich nutze hier ein Schalenkreuzanemometer. Auch hier dreht sich ein Magnet mit, der einen Reed Schalter (oder Hall Sensor) im inneren des Turms betätigt. Die Elektronik zählt die Impulse pro Zeiteinheit und errechnet daraus die Windgeschwindigkeit.

Im Bereich unterhalb des Turms befindet sich ein großer Hohlraum. Hier ist Platz für jede Menge Elektronik. Ich habe den Platz absichtlich groß bemessen, damit hier verschiedenste Hardware Platz findet. Vom kleinen ESP8266 Modul über Arduinos bis hin zum Raspberry passt alles da rein.

Unterhalb davon befindet sich der Stevenson Schild. Dieser beherbergt den Temperaturfühler.

In der Mitte sieht man eine Art Trichter. Dies ist der Regenmesser. Über den Trichter wird Regenwasser gesammelt und auf eine Wippe (Tipping Bucket) geleitet. Über ein Manget und Reed Schalter (oder Hall Sensor) werden die Wippenschläge gezählt. Da die Füllmenge der Wippenschale bekannt sind, ebenso wie die Fläche des Trichters, kann leicht die Regenmenge berechnet werden.

Abgeschlossen wird die Station links durch das schräge Teil. An dessen Oberseite befindet sich das Solarmodul. Innen ist Platz für den Akku und, bei Bedarf, für weitere Elektronik.